Tom erbt 200’000 Franken. Er lässt sie auf dem Konto liegen, weil er keine überstürzte Entscheidung fällen will. Das ist eine vernünftige erste Reaktion. Bevor er das Geld anlegt, informiert er sich über die verschiedenen Möglichkeiten und deren Auswirkungen. Sparkonto, ETF, Aktien, Fonds, Immobilien: Jede dieser Anlageformen hat Vor- und Nachteile, besonders in Bezug auf Ihre Lebenssituation und den Zeithorizont, den Sie für die Anlage zur Verfügung haben.
Für jede Situation die richtige Strategie
Wenn Tom in fünf Jahren pensioniert wird, sieht die Situation ganz anders aus, als wenn seine beiden Kinder bald studieren möchten oder wenn er gerade ein Haus gekauft hat. Für zwei Menschen mit demselben Vermögen können komplett unterschiedliche Lösungen sinnvoll sein.
So gehen wir vor
Wir verschaffen uns zunächst einen Überblick über Ihre finanzielle Situation. Dazu gehören Ihr Vermögen, Ihre Vorsorge, Ihre Liquiditätsreserven, Ihre steuerliche Situation und Ihre Pläne für die kommenden Jahre. Erst auf dieser Grundlage – Ihrem FinanzPlan – beurteilen wir, welche Anlagestrategie zu Ihnen passt.
Die eigentliche Anlage, also die Auswahl und Umsetzung, erfolgt über spezialisierte Partner. Unser Beitrag ist der Aufbau Ihres FinanzPlans und darauf basierend die Beurteilung der Strategie im Zusammenhang mit dem Rest Ihrer Finanzen.
Was wir besprechen
- Liquidität – wie viel Geld jederzeit verfügbar bleiben muss
- Anlagestrategie – welcher Ansatz zu Ihren Zielen und Ihrem Zeithorizont passt
- Risiko – welche Kursschwankungen können und wollen sie tragen
- Vorsorge – wie freies Vermögen, Säule 3a und Pensionskasse zusammenspielen
- Steuern – welche Folgen die gewählte Anlageform hat
Welche Anlageformen wir einbeziehen
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Sparkonto und Obligationen eignen sich für Liquiditätsreserven und kurzfristige Ziele. Für den langfristigen Vermögensaufbau reicht ihre Verzinsung häufig nicht aus, um die Inflation auszugleichen.
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Aktien bieten langfristig höhere Renditechancen als viele andere Anlageformen. Gleichzeitig unterliegen sie deutlichen Kursschwankungen.
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Immobilien können in Form von Eigenheim oder als Renditeobjekt interessant sein, beide mit Auswirkungen auf Steuern, Vorsorge und Liquidität..
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Strukturierte Produkte sind komplex und oft mit versteckten Kosten verbunden. Wir raten dazu, sie kritisch zu prüfen, bevor sie Teil einer Strategie werden.
Bestehendes Vermögen einbeziehen
Die meisten, die zu uns kommen, haben bereits Konten, Fonds oder Wertschriften. Bevor über eine neue Lösung gesprochen wird, schauen wir uns an, was schon vorhanden ist – und ob es noch zur aktuellen Situation passt.
Huber & Bruderer ist kein Vermögensverwalter und verkauft keine eigenen Anlageprodukte
Wenn eine Anlage geprüft oder umgesetzt wird, geschieht das über unabhängige Partner. Unsere Aufgabe ist die Einordnung im Gesamtbild mit Hilfe Ihres FinanzPlans – nicht der Verkauf eines bestimmten Produkts.
Häufige Fragen
Wie viel Geld sollte auf dem Sparkonto bleiben?
So viel, wie für laufende Verpflichtungen und unerwartete Ausgaben nötig ist. Viele Schweizer Haushalte halten deutlich mehr auf Konten mit minimalem Zins.
Soll ich in Aktien investieren?
Aktien sind eine interessante Art , langfristig zu investieren. Ob sie passen, hängt von Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikobereitschaft ab.
Berät Huber & Bruderer auch direkt zu Anlageprodukten?
Die Auswahl und Umsetzung erfolgt über spezialisierte Partner. Wir beurteilen die Anlage im Zusammenhang mit Ihrer finanziellen Gesamtsituation.
Ab welchem Betrag lohnt sich eine Vermögensberatung?
Es gibt keine feste Untergrenze. Wichtiger ist, ob eine grössere Entscheidung ansteht oder Vermögen ungenutzt liegt.
Typische Anlässe für eine Vermögensberatung:
- Sie haben geerbt oder einen grösseren Geldbetrag erhalten.
- Sie möchten Ihr Erspartes erstmals investieren.
- Sie möchten bestehende Anlagen überprüfen.
- Sie stehen kurz vor der Pensionierung.
- Sie haben eine Immobilie verkauft.
- Sie möchten Ihr Vermögen neu strukturieren.
Zuerst Säule 3a oder freies Vermögen?
Beides hat seinen Platz. Die Säule 3a bringt einen Steuervorteil, den freies Vermögen nicht hat. Die richtige Reihenfolge hängt von der Steuersituation und den Zielen ab.
Was passiert bei einer Erbschaft oder einem grösseren Geldeingang?
Bevor eine Anlage entschieden wird, lohnt sich ein Blick auf die gesamte Situation: Steuern, Vorsorge, bestehende Verpflichtungen. Eine überstürzte Entscheidung ist nicht ratsam.